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ÜBER MICH

Ich bin Fleur.
Und irgendwie hat ziemlich vieles in meinem Leben dazu geführt, dass ich heute genau diese Arbeit mache.

Wenn ich heute auf meine Arbeit schaue, dann fühlt sie sich für mich eigentlich sehr stimmig an. Mein Körper, Emotionen, meine intuitive und mediale Wahrnehmung, die Natur – all diese Dinge gehören für mich inzwischen ganz selbstverständlich zusammen.

Das war aber definitiv nicht immer so.

Vieles davon war schon sehr früh in meinem Leben da, manches habe ich lange nicht verstanden, anderes wollte ich vielleicht auch gar nicht unbedingt verstehen. Und einiges musste ich wohl erst selbst erleben, bevor ich überhaupt erkennen konnte, wie sehr all diese einzelnen Teile miteinander verbunden sind.

Und genau daraus ist irgendwann das entstanden, was ich heute tue.

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Mein Körper war wahrscheinlich einer meiner ersten Lehrer – auch wenn ich das damals ganz anders gesehen hätte.

Bewegung und Sport waren schon sehr früh ein großer Teil meines Lebens und lange war mein Zugang zu meinem Körper dabei vor allem eines: leistungsorientiert.

Ich kannte dieses Weitergehen, Durchziehen, Trainieren, Funktionieren. Einen Körper zu haben, von dem ich ziemlich genau wusste, was er leisten kann – und von dem ich gleichzeitig auch erwartet habe, dass er das tut.

Später habe ich Sportwissenschaft und Fitness- und Gesundheitsmanagement studiert und auch beruflich viele Jahre mit Körper, Bewegung und Training gearbeitet. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war mein Blick auf den Körper lange sehr davon geprägt, was er leisten kann, wie er funktioniert und was sich mit ihm erreichen lässt.

Bis mein Körper irgendwann ziemlich deutlich geworden ist.

Ein Ermüdungsbruch hat mich damals ausgebremst und rückblickend war das für mich viel mehr als einfach nur eine Verletzung. Denn plötzlich konnte ich nicht mehr auf dieselbe Art weitermachen wie vorher.

Und ich glaube, genau da hat sich etwas verändert.

Nicht von heute auf morgen. Und auch nicht in dieser schönen, geraden Geschichte von „Dann habe ich verstanden, was mein Körper mir sagen wollte und ab da war alles anders.“ So war es überhaupt nicht.

Aber ich habe langsam angefangen, meinen Körper anders wahrzunehmen.

Nicht mehr nur als etwas, das funktionieren und leisten soll, sondern als etwas, das mit mir spricht. Das reagiert. Das Grenzen zeigt. Das manchmal längst etwas weiß, während mein Kopf noch versucht, irgendwie weiterzumachen.

Und wenn ich heute mit Frauen über den Körper arbeite, dann ist genau diese Erfahrung ein Teil davon. Nicht weil der Körper immer irgendeine versteckte Botschaft haben muss. Sondern weil ich erlebt habe, wie viel wir wahrnehmen können, wenn wir anfangen, ihm wirklich zuzuhören.

Waldpfad

Und dann gab es da noch etwas, das ich sehr viel länger nicht einordnen konnte.

Ich habe schon als Kind Dinge wahrgenommen, die für mich damals nicht wirklich erklärbar waren. Ich konnte sehr viel fühlen, hatte Wahrnehmungen und Kontakt zu etwas, für das ich zu dieser Zeit überhaupt keine richtigen Worte hatte.

Und ehrlich gesagt fand ich das nicht einfach nur schön oder besonders.

Es hat mir teilweise Angst gemacht.

In meiner Familie gab es ähnliche Wahrnehmungen und trotzdem war das für mich lange nichts, womit ich selbstverständlich nach außen gegangen wäre. Es war irgendwie da – und gleichzeitig habe ich es immer wieder ein Stück von mir weggeschoben.

Als mein Vater starb, als ich 17 war, wurde diese Seite noch einmal sehr deutlich. Da waren Wahrnehmungen, Bilder, dieses tiefe Hineinfühlen und Dinge, die ich nicht einfach mit meinem Verstand erklären konnte.

Aber auch danach hat es noch Jahre gedauert, bis ich angefangen habe, diesem Teil von mir wirklich zu vertrauen.

Und vielleicht finde ich genau das heute so spannend daran: Meine mediale Wahrnehmung ist für mich nichts, wodurch ich über einem anderen Menschen stehe oder besser weiß, was für ihn richtig ist.

Im Gegenteil.

Ich nehme etwas wahr. Ich bekomme Bilder, Impulse, Gefühle oder Informationen. Aber das Entscheidende bleibt immer die Frau vor mir und das, was in ihr selbst damit in Resonanz geht.

Denn deine eigene Wahrnehmung möchte ich dir niemals abnehmen.

Eigentlich möchte ich genau das Gegenteil.

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„Eigentlich möchte ich dich darin begleiten, deine eigene Stimme wieder deutlicher zu hören – nicht meine an ihre Stelle zu setzen.“

Die Natur war dabei irgendwie immer da. Nur habe ich auch das lange nicht in seiner ganzen Tiefe verstanden.

Ich war schon immer gerne draußen und habe mich in der Natur wohlgefühlt. Aber irgendwann wurde mir klar, dass das, was ich dort erlebe, für mich noch einmal etwas anderes ist als einfach Entspannung oder ein schöner Spaziergang im Wald.

Ich nehme Natur sehr unmittelbar wahr.

Manchmal ist es ein Ort. Manchmal ein Baum, ein Tier oder eine Pflanze. Manchmal verändert sich etwas in meinem Körper oder ich bekomme einen Impuls, ohne dass ich ihn vorher gesucht hätte.

Und irgendwann habe ich angefangen, dieser Wahrnehmung nicht mehr ständig erklären zu wollen, warum sie eigentlich nicht sein kann.

Ich habe begonnen, ihr zu folgen.

Bin mit Fragen in den Wald gegangen. Habe wahrgenommen, was mir begegnet. Habe erlebt, wie sehr die Natur mir meine eigenen Themen spiegeln kann und gleichzeitig überhaupt kein Interesse daran hat, ob ich gerade irgendeiner Vorstellung davon entspreche, wie ich sein sollte.

Ein Baum versucht nicht, ein anderer Baum zu sein.

Der Satz klingt vielleicht fast banal – aber für mich steckt darin unglaublich viel.

Denn je tiefer meine Beziehung zur Natur wurde, desto deutlicher wurde auch meine Beziehung zu mir selbst.

 

Und irgendwann habe ich verstanden, dass ich diese beiden Dinge in meiner Arbeit gar nicht voneinander trennen möchte.

Irgendwann reichte es nicht mehr, all das nur für mich selbst wahrzunehmen.

Mit meiner ersten Schwangerschaft hat sich noch einmal etwas verändert.

Meine intuitiven und medialen Zugänge, die ich schon von früher kannte, wurden plötzlich wieder viel präsenter und klarer. Ich habe stärker wahrgenommen, mehr gespürt und irgendwann angefangen, dieser Seite von mir nicht mehr nur irgendwie zu begegnen, sondern mich ganz bewusst mit ihr auseinanderzusetzen.

In dieser Zeit kam auch Reiki zu mir und ich begann, mich intensiver mit schamanischen Zugängen und Ritualarbeit zu beschäftigen. Nicht mit dem Gedanken: „Das wird einmal meine Arbeit.“ Sondern eigentlich erst einmal, weil das, was ich schon so lange in mir kannte, plötzlich wieder viel deutlicher da war und ich verstehen und erfahren wollte, was das eigentlich ist.

Und daraus entstand nach und nach auch der Mut, meiner Wahrnehmung im Kontakt mit anderen Menschen mehr Raum zu geben. Erst ganz nah bei mir – bei meinem Mann, bei Menschen, die ich kannte – und irgendwann auch bei Frauen, die zu mir kamen, ohne dass wir uns vorher kannten.

Und natürlich war da Unsicherheit.

Kann ich dem wirklich vertrauen? Darf ich damit nach außen gehen? Was, wenn ich etwas wahrnehme und es für mein Gegenüber überhaupt keinen Sinn ergibt?

Auf diesem Weg kamen immer wieder weitere Erfahrungen und Zugänge dazu. Manche kannte ich schon aus der Zeit davor, wie das mentale und systemische Coaching, andere kamen später dazu – vor allem ein anderer, stärker wahrnehmungsorientierter Zugang zum Körper,  somatischen Ansätzen, emotionalem Ausdruck und der Frage, was eigentlich passiert, wenn wir nicht nur über etwas sprechen, sondern es wirklich im Körper erfahren und ihm Ausdruck geben.

Aber je mehr Erfahrungen ich gemacht habe, desto weniger ging es irgendwann darum, mir selbst oder irgendjemand anderem zu beweisen, dass ich „das kann“.

Viel interessanter wurde die Frage:

Was entsteht eigentlich, wenn ich all diese Dinge zusammenbringe?

Meine Wahrnehmung. Den Körper. Emotionen. Die Natur. Und vor allem einen Menschen, der nicht von mir gesagt bekommen möchte, wie sein Leben funktioniert, sondern wieder einen Zugang zu dem sucht, was in ihm selbst längst da ist.

Ich glaube, genau dort hat meine heutige Arbeit eigentlich angefangen.

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Und irgendwann brauchte das Ganze dann wohl auch noch einen Namen.

Was tatsächlich gar nicht so einfach war. 😄

Denn wie nennt man eine Arbeit, die sich für einen selbst vollkommen logisch anfühlt, sich aber nicht wirklich in eine einzelne Methode oder Berufsbezeichnung pressen lässt?

Ich habe lange darüber nachgedacht.

Und irgendwann war dieser Name einfach da:

Nature & Essence Whisperer.

Und ja – er ist ungewöhnlich.

Aber er beschreibt ziemlich genau das, was ich tue.

Ich höre hin.

Auf das, was die Natur zeigt. Auf das, was ich intuitiv und medial wahrnehme. Auf den Körper. Auf Emotionen. Und auf diese Ebene in uns, die ich Essenz nenne – das, was unter all den Rollen, Erwartungen, Erfahrungen und Vorstellungen davon, wer wir sein sollten, immer noch da ist.

Daraus entstehen meine Begleitungen.

Nicht nach einem festen Plan.

Sondern aus der Begegnung heraus.

Was mir dabei wichtig ist

Natürlichkeit

Für mich bedeutet Natürlichkeit nicht, immer vollkommen ungefiltert durchs Leben zu laufen. Sondern immer wieder wahrzunehmen: Was davon bin eigentlich wirklich ich – und was habe ich irgendwann übernommen, weil ich dachte, so müsste ich sein?

Ehrlichkeit

Vor allem die Ehrlichkeit mit uns selbst. Auch dann, wenn das, was wir fühlen oder wollen, gerade nicht besonders bequem ist. Ich glaube, dass genau dort sehr viel beginnt: wenn wir aufhören, uns selbst ständig etwas vorzumachen.

Harmonie

Und Harmonie bedeutet für mich nicht, dass immer alles friedlich und schön sein muss. Wut darf genauso da sein wie Freude. Traurigkeit genauso wie Leichtigkeit. Für mich entsteht Harmonie nicht dadurch, dass wir eine Seite wegmachen – sondern dadurch, dass beides einen Platz haben darf.

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Und heute?

Heute bin ich wahrscheinlich weniger daran interessiert, auf jede Frage sofort eine Antwort zu haben, als ich es früher einmal war.

Ich finde es viel spannender, wirklich hinzuhören.

Zu schauen, was gerade da ist. Was dein Körper erzählt. Welche Emotion vielleicht endlich einmal Raum braucht. Was ich wahrnehme. Was die Natur zeigt. Und vor allem, was davon etwas in dir selbst berührt.

 

Denn am Ende soll meine Begleitung dich nicht abhängiger von meiner Wahrnehmung machen.

Sondern wieder sicherer in deiner eigenen.

Und wenn du beim Lesen das Gefühl bekommen hast, dass du mich und meine Arbeit gerne näher kennenlernen möchtest, dann schau dich einfach in Ruhe um.

Vielleicht ist da ja ein Raum, bei dem du merkst:

Ja. Genau da möchte ich gerade hin.

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